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96 KÖLSCH goes Culture - Treffen mit unseren Deutschen Meistern von 1954 |
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Geschrieben von daniel
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Dienstag, 16. März 2010 |
Seit Jahr und Tag ist Hannover 96 auf der Suche nach Neuzugängen, so genannten Verstärkungen, für eine Mannschaft, die um die 'internationalen Plätze' mitspielen kann. Genau wie in der Welt außerhalb des Fußballs dreht sich alles um den schnöden Mammon, ist er auch im Fußball die Grundlage allen Handelns. Das 96-Managment versucht mit mehr oder weniger 'eigenem Geld' durch den Zukauf neuer Spieler die Tat umzusetzen. Wie wir alle wissen, läuft dieses Vorhaben relativ erfolglos ab.
96 KÖLSCH versteht sich nicht nur als plumper Haufen von Fußballprolls (Faust...olé!), sondern versucht auch etwas über den Fußballtellerrand hinauszuschauen. Neuzugänge und Verstärkungen sind da unabdingbar und gerne gesehen. Und manchmal bringen genau diese Neuzugänge eine große Bereicherung für die Gruppe, zum einen Zwischenmenschlich, aber auch darüber hinaus. Geld hin, Geld her, es geht doch um die inneren Werte!
Torschütze Hannes Tkotz, dritter von links in der oberen Reihe und Rolf Gehrcke, zweiter von links in der unteren Reihe
Unser Newbie Axel ist unser neuer 96 KÖLSCH-Mittelfeldmotor, der Elson bei den Roten leider noch nicht ist und hat uns ein Treffen der ganz, ganz besonderen Art ermöglicht. Zwar hat es auch viel mit Fußball zu tun, aber geht auch darüber hinaus. Am 28.02.10 stellten sich Hannes Tkotz und Rolf Gehrcke, beide Mitglieder der Meistermannschaft von Hannover 96 aus dem Jahr 1954, bei einem gemeinsamen Brunch in Hannover den neugierigen Fragen der 96 KÖLSCHen.
Das Tolle an dem Frage- und Antwortspiel war die Begeisterung, mit der die Beiden bei der Sache waren. Und hätte nicht der Schiedsrichter um 15.30 Uhr mit Anpfiff der Bundesligapartie gegen den VfL Wolfsburg gedroht, wir hätten noch stundenlang zusammensitzen können.

Hannes Tkotz und Rolf Gehrcke
Sie berichteten von der Lage vor dem Endspiel, von dem Spiel selbst, von der begeisternden Heimfahrt nach dem gewonnen Endspiel mit der Bahn von Hamburg nach Hannover und dem Empfang von tausenden Hannoveranern in der Stadt. Es gab einen Einblick in den damaligen Tagesablauf der 96er, trainiert wurde zwei Mal die Woche und das einzige Privilleg, welches es gab, war ein Schichtbeginn bei Conti um 7 Uhr, statt um 6 Uhr. Kritisch wurde über den Umgang unseres Vereins mit den noch lebenden Meistern berichtet. Ebenso ließen die Hannes Tkotz und Rolf Gehrcke verlautbaren, dass keiner böse war, dass in der Weltmeistermannschaft von 1954 kein Hannoveraner war. In der Nationalelf hätten schon die besten Spieler gestanden, 96 wurde Meister, weil sie das beste Kollektiv stellten, aber nicht, weil sie die besten Einzelspieler in ihren Reihen hatten.
Auch thematisiert wurde die aktuelle Lage im Verein und der KGaA, die Machenschaften im Hintergrund, die Rolle der Roten Kurve und insbesondere die Position von Martin Kind.
Zum Abschluss ließen es sich Hannes Tkotz und Rolf Gehrckre nicht nehmen, gemeinsam mit den anwesenden 96 KÖLSCHen für ein Gruppenbild zu posieren.

96 KÖLSCH mit den zwei Ehrengästen
Anschließend ging es gemeinsam zum NiedersachsenstAWDion, wobei unsere Ehrengäste stolz unsere Geschenke, einen schicken 96 KÖLSCH-Halswärmer und einen 96 KÖLSCH-Pin, trugen. Auch wenn es eine unglückliche 0:1-Schlappe setzte, war es doch das erste Licht am Ende des 'Abstiegstunnels', das erste Punktspiel, in welchem sich Fans und Mannschaft entschlossen gegen den drohenden Abstieg zusammenschlossen und wehrten. Vielleicht rührte die Kraft der 96-Mannschaft ja auch aus der Anwesenheit der Meisterspieler, die beide mit vollem Herzen mit der aktuellen Truppe mitfiebern und genau wie wir eins verhindern wollen: den Abstieg unserer Roten.
Herzlichen Dank an Hans Tkotz und Rolf Gehrcke für die vertauensvollen Gespräche und diesen unvergesslichen Tag!
Ein riesengroßes Dankeschön gebührt Axels Arbeitskollegen Holger, der uns das Treffen erst ermöglichte und der, auch wenn er den Pillendrehern zugeneigt ist, jederzeit gerne in unserem Kreise willkommen ist!
Bleibt für uns zu hoffen, dass wir unser schönes Treffen wiederholen können und dann gemeinsam über den erfolgreichen Klassenerhalt philosophieren können.
» 1 Kommentar
1Kommentar am Dienstag, 16. März 2010 16:22
Schöner Bericht. Umso ärgerlicher, dass ich nicht dabei sein konnte...
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 18. Juli 2010 )
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