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Alemannia Aachen - FC Augsburg 4:0 (2:0) am 28.03.2010 Drucken
Geschrieben von Gereon   
Montag, 29. März 2010
Es war Sonntag. Nichts weiter geplant, Frau verreist, warum nicht mal zum Fußball gehen? Spielplan angeguckt und daraufhin in die Kaiserstadt AC gefahren.

Zweck dieser sehr spontanen Reise war die Gegnerbeobachtung, denn immerhin hoffen inzwischen alle Leser, dass die Halbgötter in Rot aus der niedersächsischen Landeshauptstadt wenigstens noch einen Relegationsplatz erreichen. Und der FC Augsburg ist ein heißer Kandidat, als Gegner in der Relegation anzutreten. Anbei die wichtigsten Beobachtungen des Spiels:

- Herr Gagelmann ist der Schiedrichter mit der schlechtesten Frisur.

- Das stadion sehr übersichtlich und sympathisch einfach gebaut: Man kommt schnell
und mit kurzen Wegen an Kaltgetränke und man kommt nach dem Spiel sehr schnell wieder aus dem Stadion heraus.

- Das Stadion ist ganz konsequent einheitlich in den Vereinsfarben schwarz-gelb gehalten. Selbst die Lautsprecher sind gelb!
- Wenn die Aachen-Münchner mal nicht mehr Trikotsponsor sein will, kommt farblich nur noch die Post in Frage. - Sehr schön (Retro!) ist die Analoguhr auf der Haupttribüne in Höhe der Mittellinie (natürlich in schwarz-gelb gehalten...). Das hat Charme.

- Eine Halbzeit habe ich hinter dem einen, die andere Hälfte hinter dem anderen Tor verbracht: Es ist verwirrend, wenn die Auswechselbänke und die Linienrichter die Seiten wechseln, aber die Mannschaften nicht ...

- Der Megaphonmann im Fanblock nervt! Interessant war aber, dass da noch ein weiterer Einheizer (ohne Mikrophon!) war, der die Massen mindestens genau so gut mitgerissen hat: Es geht also auch ohne dieses KACK-Megaphon!!!

- Torfolge (sehr abwechslungsreich):
1:0 ein Lupfer
2:0 durch die Beine von Torwart
3:0 schöne Ecke (Ecke, verlängert auf langen Pfosten, von da wieder völlig freistehend zurück auf kurzen Pfosten, völlig freistehend Kopfball, Tor)
4:0 Konter in Nachspielzeit Und das mit 4 verschiedenen Torschützen.

Wenn sich jetzt die betuchte Leserschaft fragt, was das alles mit dem FC Augsburg zu tun hat, dann ist klar: Nichts! Und es kam auch nichts von den Augsburgern. Mitte der zweiten Halbzeit kam mal so etwas wie Druck auf, der aber nach dem 3:0 schnell verflog.

Einzig der Traore wird den Herren Pinto und Cherundolo einige Kopfschmerzen bereiten. Sein Einsatz und auch seine Flanken waren sehr vorbildlich. Herrn Thurk habe ich nicht beobachten können, er wurde nichts eingesetzt. In dieser Form machen mir die Augsburger keine Sorge. Vielleicht noch interessant war die Interpretation von Herrn Möhrle, wie ein Innenverteidiger stehen sollte: Entweder war er ein geheimer Libero, oder er wollte die Abseitsfalle bewusst nicht einsetzen.
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