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„Lüttich, schick ums Eck.“ und „Polta-WA?“ Das waren meine Facebook Posts am Tag der Auslosung. Ich weiß, liebe Torwort-Freunde, die Idee zu dieser Einleitung ist geklaut. Aber was soll man über ein Spiel schreiben, dessen wahre Helden wahrlich nicht in Köln gemütlich auf dem Sofa saßen?
Die wahren Helden dieses Spiels hatten keine Kosten und Mühen und Wodka gescheut und als Reporter der Goslarschen Zeitung eine lange, abenteuerliche Reise in die Ukraine auf sich genommen. Ja, Daniel, Gereon, Axel – wir sind beeindruckt. Aber auch wenn die tapfere Reisegruppe sicher mehr ERlebt hat als wir, DURCHlebt haben wir das gleiche, zumindest in Halbzeit 2. Dazu später mehr.
In bester 96-Europapokallaune versammelten wir uns also recht zahlreich am Donnerstag bei Willu. Deutschlands Sportsender Nummer 1, Kabel 1, hatte sich entschlossen zwischen alten Western und spannenden Dokus in personeller Bestbesetzung internationalen Fußball zu zeigen. Toll!
Auch
die Verpflegung an diesem Abend hatte internationale Klasse: eingelegte
Maiskölbchen, Käse-Igel und Snacks – das hatte Stil. Und so erwarteten
wir satt und mit gezückten Smartphones mit neuester Facebook App den
Anpfiff. Wo ist denn nun die Fahne? Fahne gefunden, Konzentration aufs
Spiel. Bemerkenswert: Lala in der Startelf. Altin, wenn du das hier
liest, wir haben es dir gegönnt! Doch wann fällt den bloß das erste Tor
für 96? Es war Moa, der uns in der 32. Minute erlöste.
Auffälligster
Spieler der Gäste: Bezus. Auffallend vor allem durch seine Fallsucht.
Er fiel wie Fallobst. Und in diese Falle tappten die 96er immer wieder.
Falls der Schiri dies erkannt hätte, wäre in jedem Fall eine gelbe Karte
fällig gewesen. Ich bekam einige Fal(l)ten mehr.
Das
2:0 durch Pander in der 44. Minute machte dann scheinbar alles klar,
und wir gingen entspannt in die Halbzeitpause. Doch dann ging der Tanz
erst richtig los. Poltava drehte auf und brachte 96 mit dem
Anschlusstreffer ziemlich aus dem in diesem Jahr oft zitierten Konzept.
Was nicht heißt, dass Herr Slomka jetzt Herr Solbakken bemühen soll.
Aber nervenaufreibend war es schon. Klar, wir führten. Klar, wir führten
auswärts. Klar, wir waren Favorit … aber mir ist beim Abpfiff schon ein
Stein vom Herzen gefallen. Ein wichtiger Dreier auf dem Weg zum
Gruppensieg. Denn eins ist klar: Europa, wir sind gekommen, um zu
bleiben. Ach ja, schöne Grüße an dieser Stelle auch an Hansi Küpper!
To be continued.
» 1 Kommentar
1Kommentar am Dienstag, 11. Oktober 2011 17:49
Kreativität erschöpft :-)
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